nihilo nisi duro

EISENSCHWEINKADER | nihilo nisi duro nihilo+nisi+duro nihilo nisi duro

Ursprünglich wollte ich als Sonntagsfahrer gemütlich schnöde Runden zur körperlichen Erbauung in tausendfach befahrenen Terrain abspulen. Das Kadernetz förderte aber eine vielversprechende Unternehmung zutage. Empor Karlshorst schickt sich an, die Brandenburger Mark fernab jeglicher Zivilisation bis nach Frankfurt an der Oder zu durchstreifen. ‘nihilo nisi duro’ weiterlesen …

Auf eine Gose nach Leipzig

7:50 Nordbahnhof. Die S-Bahn kann nicht fahren, Notarzteinsatz auf dem Gleis, die S-Bahn vorher haben Rifli und ich noch fahren sehen, als wir die Tickets kauften. Also per Rad nach Potsdamer Platz, dort wendet eine Bahn außerplanmäßig und wir erreichen pünktlich Buckower Chaussee.

Toni hat sich einen Krankenschein besorgt und ist damit entschuldigt, leider hat er auch den Routenplaner. So fahren wir auf die altmodische Art und Weise, ausgerüstet mit einer Karte vom ADAC 1:200.000. Wir finden die Nebenstraßen trotz des Nebels, vor der angekündigten Sonne und Wärme ist nichts zu spüren. ‘Auf eine Gose nach Leipzig’ weiterlesen …

Wadenteddy im Wind

Da mir der Donnerstag für eine erste Sonnenrunde mit den Herren vergönnt blieb, war ich doch froh, mittels eines Kuhhandels mir doch wenigstens den Freitag für eine ausgiebige Schmalspurrunde bei frühsommerlichen Temperaturen zu verschaffen. Im Groben sollte es über Fürstenwalde die Spree entlang nach Beeskow und einem südlichen Schlenk über Münchehofe und Prieros zurück nach Berlin gehen.

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Auf ein Bierchen nach Torfhaus

EISENSCHWEINKADER | Auf ein Bierchen nach Torfhaus  Auf ein Bierchen nach TorfhausEs ist Donnerstag, Markus und ich sitzen in einem Mietwagen mit der Robbe drauf und kurven durch Berlin. “Kommste morgen mit in den Harz, Mountainbiken? Schierke sagt 15°C und Sonnenschein.” Ich überlege. Neeja, die Arbeit und überhaupt war mein Kopf an diesem Morgen noch wenig entscheidungsfähig. Markus bohrt zwei Stunden später nach. “Und, hast’es dir überlegt?”. “Hab’ ich nicht, aber ja, lass uns fahren!”. Wir haben noch Frö überredet und so war Markusens privates Vierrad effizient gefüllt. Freitagmorgens um 0700 wurde die Karre beladen und ab ging’s auf die Autobahn. ‘Auf ein Bierchen nach Torfhaus’ weiterlesen …

Manche Tage sind nicht so gut….

5:00, der Wecker klingelt, beschwingt verlasse ich das Bett und freue mich auf einen Arbeitstag, der mich hoffentlich schnell zu einer sonnigen Feierabendrunde entläßt.

5:25, ich setze mich auf das Rad und bemerke ungewohntes, der hintere Reifen ist platt. Ist der gestern geflickte Schlauch also doch nicht richtig dicht, nicht weiter schlimm, nehme ich ein anderes Rad. Ab in den Keller, das Geländerad genommen, fahr ich heute nachmittag eben etwas im Grunewald. Auch bei diesem Rad ist etwas wenig Luft, normal bei Latexschläuchen. Ein paar hundert Meter bis zur Tankstelle, der Kompressor macht seinen Job, ich rolle zufrieden Richtung Werkbank.

5:50, ich werde durch einen lauten Knall aus meiner morgendlichen Meditation gerissen, gleichzeitig fängt das Hinterrad an zu poltern. Nicht weiter schlimm, das Hinterrad ausgebaut, ein Griff unter den Sattel, wo der Ersatzschlauch lagert. Lagern müßte, denn die Tasche mit dem Ersatzschlauch hängt am anderen Sattel (Ich wechsele Sattel und -stütze, wenn ich, wie vorgestern, mit Kinderanhänger unterwegs bin). Nicht weiter schlimm, denke ich, kaufst du in der Mittagspause bei der Fahrradapotheke um die Ecke eben einen überteuerten Schlauch und hast noch einen schönen Nachmittag.

6:05, ich erreiche schiebend den Berliner Hauptbahnhof, schlängele mich durch die umliegenden Baustellen, kaufe Tickets für mich und das Rad. In der nur 2 oder 3 Minuten verspäteten Bahn habe ich die Muße, das Hinterrad genauer in Augenschein zu nehmen. Der Mantel hat einen langen Schlitz an der Flanke, da hilft ein neuer Schlauch auch nicht weiter….

Insgesamt kein schöner Morgen, doch bin ich froh, nicht mit zerfetztem Reifen bei einem Nightride im Wald verscharrt zu werden.

Der Ruf, der Respekt und die Routine

“Hey, auf der Krone wird gemunkelt, Du hättest über den Winter mehr Kilogramm als Kilometer gemacht. Cheers, Oleg”

Bamm, der Haken saß. Kam aus dem Nichts und hätte ich nicht gesessen, dann… doch so wackelte nur die nicht mehr zu übersehende Leibesfülle noch eine Weile nach. So weit ist es also schon gekommen? Du dienst mittlerweile nur noch als Randnotiz in der Rubrik “Panorama” oder “Leute” oder “Was macht eigentlich”, wenn der Zug der aktiven Sportler laut parlierend wie an jedem Wochenende ihre Runde dreht? Nichts ist geschwätziger als eine Gruppe bunt gekleideter Kerle auf Rennrädern bei Bummeltempo, kein Kaffeekränzchen betagter Damen kann da mithalten….

“8.März, wir fahren an die Ostsee, wer kommt mit?” ist die nächste erhaltene Nachricht. Eine Gelegenheit, sich mal wieder bei bestem Wetter der jugendlichen Konkurrenz zu zeigen. Eine Taktik muß her. Weder kann der Diesel noch hoch genug drehen, noch reicht der Tankinhalt, um auf der gesamten Strecke Eindruck zu hinterlassen.

8. März, 6:20, die Straßenlaternen gehen aus. Von Gesundbrunnen geht es nach Oranienburg, wo insgesamt 17 Leute sich zum Startphoto aufreihen. Der routinierte alte Mann sieht wohlwollend die Hochprofiler, die Kunststoffrahmen, die ausgemergelten Leiber. Er weiß, Seitenwind auf der langen Strecke, die Kälte am Morgen, die Angst ums Material sind Trümpfe, die er ausspielen wird. Er selbst ist auf altem Stahl unterwegs, so kann jede Schwäche des Fahrers auf das nicht mehr zeitgemäße Material geschoben werden.

EISENSCHWEINKADER | Der Ruf, der Respekt und die Routine Concorde Der Ruf, der Respekt und die Routine
6:20 in Berlin

Zitternd vor Kälte macht sich der Zug auf den Weg, der alte Mann braucht keinen neumodischen Wegweiser, er ist die Strecke schon oft gefahren und setzt sich an die Spitze. Eine dicke Lage Bioprene schützt seinen Körper vor der morgendlichen Kühle, das vertraute Gefährt nimmt lautlos Geschwindigkeit auf. Bis Lychen würde er die Gruppe begleiten, für gute 2 Stunden sollte der Sprit reichen. Er zeigt sich oft im Wind, immer mit neuen Passmännern. Niemals bittet er darum, aus dem Wind gehen zu dürfen, stets überläßt er das den anderen.

Kurz vor Lychen zeigen sich erste Abnutzungserscheinungen, ein Mitfahrer ist unterzuckert oder fährt im Tunnel oder ist einfach unaufmerksam. Jedenfalls kommt es zu Unruhe und ein Sturz wird nur knapp vermieden. Die ersten 2 oder 3 Höhenmeter müssen überwunden werden, der Passmann bettelt mit Blick auf das Feld um Reduzierung der Geschwindigkeit, ein Lächeln huscht über das gefurchte Gesicht.

Lychen. Schosse und ich verabschieden uns von der Gruppe und wünschen ihnen eine gute Weiterfahrt, wir selbst genehmigen uns ein zweites Frühstück, bevor wir -geschoben vom Rückenwind- wieder gen Berlin fahren. Pünktlich zur angekündigten Stunde erreichen wir Oranienburg und genießen Ruhe, Sonne und Hefeweizen beim ehemaligen Fährmann am Grabowsee. Die Gruppe müßte mittlerweile in Anklam sein, wie wir später erfahren, gab es noch einen Zwischenfall.

Die ersten Mails trudeln über die Verteiler ein.
“Hallo! Fährt heute jemand im Norden, so gegen 10 oder 11 eine Tour? Oder hätte Lust eine leichte Runde zu drehen ? (Ca. 60km, 32er Schnitt) Start in Pankow? ”

32er Schnitt und leichte Runde? Zufrieden nimmt er noch einen Schluck, für ihn ist die Welt in Ordnung…

S.F.D.W. 20.2.2014

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 icon sfdw S.F.D.W. 20.2.2014Und wieder sind viele Tage ins Land gegangen. An diesem Donnerstag heißt es mal wieder Saufen für den Weltfrieden.

Anstoß: 20:00 in der Tiergartenquelle

Da das Schönste am Sport der Durst danach ist, fahren besonders Durstige 18:00 ab Schmetterlingsplatz.

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 TGQ S.F.D.W. 20.2.2014

Tagesordnung:

  • Akkulaufzeiten und -ladestände und deren Einfluß bei Geländefahrten
  • Maßhaltigkeiten von historischen Sattelstützen und Rahmen
  • Die Vereinskasse als Großbank – ein Geschäftsmodell?
  • [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar icon ksgc [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar Die Segel sind gesetzt und der Wind bläst zum Angriff in der letzten Schlacht dieses Winters. Und auch wenn die kalte Jahreszeit uns noch garnicht so streng in seinem Würgegriff hatte und der schmelzende Schnee in den Parks die nasse, dreckige Erde zum Vorschein bringt, der Kampf um die ersten Plätze wird verbittert wie nie, geht es doch um nichts anderes als den Gesamtsieg.
    Obhut für dieses Schauspiel bietet die kleine aber feine, grüne Oase namens Anton-Seafkow-Park. Landet pünktlich an, an den Gestanden dieses hügeligen Kleinods, denn nach der schnellen Hatz wollen wir den Sieger und auch alles andere Erdenkliche zünftig begießen. Eine warme Messe, Imbiss und Getränke bietet wiedermals eine in der Nähe gelegene Gaststube.

    Zeit: Samstag 15.02.2014, 12:30Uhr
    Treffpunkt Rennen: Anton-Seafkow-Park
    Treffpunkt für danach: Gaststube in der Kleingartenkolonie hinter der Oderbruchkippe (ca. 14:00)

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar  [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar

    [KSGC 2013/2014] – 3. Lauf Tiergarten

    Ein Aufschrei war zu hören durch die neujährliche Stille, in der die Hauptstadt der Freibeuter und Ganoven lag. Der Schatz des legendären Störtebeckers ward auch nicht im vergangenen Jahr geborgen, sämtlichen schlechten Vorsätzen zu trotz. Die tapferen Männer und Dernen gaben sich aber nicht entmutigt, sondern segelten durch die milde Brise des Jännermorgens. Eigentlich sollten sich bereits Eiskrusten auf den Säbeln und Degen der Tapferen befinden, doch durch eine Fügung des Schicksals war der Beutezug durch milde Temperaturen begleitet. In der Ferne zeigte sich ein neues Eiland welches es zu durchpflügen galt. Das Tiergartengewässer mit der Brücke der Verdammten würde sich als idealer Ankerpunkt eignen, gegen Samstag Mittag,(18.1.2014 12.30) Uhr würde man dort anlanden. Und dann auf zum nächsten Versuch, auf der Suche nach dem Schatz des Kapitäns…zur Freude oder zum Wahnsinn, dies wird sich noch zeigen.

    Schafsrichter entschärft

    Mc Pomm und Brandenburg sind leer, kein Funkverkehr, nur Bahnverkehr. So erreichte mich die Hiobsbotschaft erst kurz vor dem Start: 2beers leidet unter drastisch Gesundheitsverlust. Natürlich werden von versammelter Kaderstärke sofort einige Ferndiagnosen gestellt. Von einer Rettungsfahrt wird abgesehen, obwohl die Lage sehr ernst ist, wohl war ein Bier schlecht, aber das ist halt nicht Twobeers. So fehlt heute der Schafsrichter, doch was wäre der Kader, wenn es nicht weitere extrem kompetente „Mitstreiter“ geben würde.

    EISENSCHWEINKADER | Schafsrichter entschärft  Schafsrichter entschärft
    ‘Schafsrichter entschärft’ weiterlesen …

    Dresden sehen und sterben …

    Wer zur Adventszeit Glühwein im radsportlichen Umfeld will, fährt entweder den KSGC in Berlin mit oder macht sich auf in die sächsische Landeshauptstadt Dresden und wohnt dem legendären Glühweinrennen bei. Der Aufruf von Rob löste bei Rifli Erinnerungen aus, die 10 Jahre her sind. Und der Sachse, der dieses jeden 2. Advent wiederkehrende Ritual noch nicht kannte, reihte sich in die kleine Riege der Frühaufsteher ein, um gemeinsam den Weg von Ruhland nach Dresden zu bestreiten. ‘Dresden sehen und sterben …’ weiterlesen …

    [KSGC 2013/2014] – 2.Lauf Rodelberg, Treptow

    Blutrot weht die Flagge am Mast und der Sturm treibt den Kahn in die Untiefen. Die Böen tragen den klagenden Gesang der armen Seelen auf der bunten Kuh herüber:

    „Und macht unser Kahn seine letzte Fahrt, Laßt lachend, als Sarg ihn versinken. Wir sterben nach wilder Seeräuberart, Heut’ morden und morgen ertrinken.“

    Lasst uns sehen, ob es wirklich die letzte Fahrt ist und stellt euch dem gerechten Kampf. Auf das der Beste in Störtebekers Namen den Becher stürzt.

    Treffpunkt: Saterdag, 14.12 um 12:30 Uhr auf dem Rodelberg

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014]   2.Lauf Rodelberg, Treptow  [KSGC 2013/2014]   2.Lauf Rodelberg, Treptow

    St. Eligius oder Twobeers Eleven

    Der 1. Dezember hat viele Gesichter. Welt-Aids-Tag, Tag der Grenztruppen der DDR, in diesem Jahr auch 1. Advent, Todestag des Brandenburger Kurfürsten Georg Wilhelm und Gedenktag an den Heiligen Eligius. Bis heute wird der Heilige Eligius als Patron der der Kechte und Bauern, der Gold-, Silber- und Hufschmiede, Schmiede, Schlosser, Metallarbeiter, Bergleute, Büchsenmacher, Münzmeister, Uhrmacher, Lampenmacher, Korbmacher, Graveure, Wagner, Kutscher, Kutschenbauer, Sattler, Pferdehändler und Tierärzte, der Pächter, der Pferde verehrt und angerufen. Und lange Traditionen haben auch die Eligiusritte, bei denen die Pferde gesegnet werden. Ein guter Einstieg für einen Touraufruf. ‘St. Eligius oder Twobeers Eleven’ weiterlesen …

    [KSGC 2013/2014] – 1.Lauf Volkspark Mariendorf

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014]   1.Lauf Volkspark Mariendorf icon ksgc [KSGC 2013/2014]   1.Lauf Volkspark Mariendorf Die erste Beute ist gemacht, doch der Hunger nach Duellen noch lange nicht gestillt. Die Bunte Kuh geht neuerlich in unbekannten Gewässern vor Anker. Zur Mittagsstunde erklingt die Glocke der Schlacht in den südlichen Gestaden des Volksparks Mariendorf. So kommt zahlreich um die Besten an Kurbel und Becher zu küren.

    Zeit: Samstag 16.11.2013, 12.00Uhr

    Treffpunkt: http://goo.gl/maps/UBRPL

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014]   1.Lauf Volkspark Mariendorf 2010 11 06 D300 AP3 004289 DSC 8596 [KSGC 2013/2014]   1.Lauf Volkspark Mariendorf

    Der Nachwuchs hat das Wort

    Unglaublich aber wahr: Trotz Parolen wie „Saufen für den Weltfrieden“, Veranstaltungen wie dem Walter von der Vogelweide Gedächtniscup (von dessen Teilnahme man Minderjährigen nicht ernst genug abraten muss), trotz aufgrund ausufernder Radfernfahrten nicht unerheblicher Abwesenheiten bei anstehenden Erziehungsmassnahmen, trotz all dieser Dinge gibt es inzwischen einen nicht gerade kleinen Pool an talentierten Nachwuchsradsportlern, welche sich in die Spuren ihrer ESK-Väter begeben haben. Allen gemeinsam ist, dass sie wesentlich talentierter als ihre Altvorderen sind.

    EISENSCHWEINKADER | Der Nachwuchs hat das Wort  Der Nachwuchs hat das Wort
    Am Vorstart zur dritten Etappe der TMP-Tour (Foto: Ick)

    Mein Beitrag zur Geschichte ist meine Tochter Laura. Seit wir, die liebenden Eltern sie 2011 davon überzeugen konnten, Sport in ihre Freizeitbeschäftigung zu integrieren, ist einiges passiert. Alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Was ich mit ihrer Zustimmung aber liefern kann, ist ihr kürzlich selbst verfasster Jahresrückblick 2013 mit der schönen Überschrift:

    Der Deutsche Meistertitel und ich ‘Der Nachwuchs hat das Wort’ weiterlesen …

    Senftenbergs Notizen vom Streckenrand

    Als Pfandflaschensammler getarnt schlich sich Senftenberg am Freitag ins für die Presse gesperrte Fahrerlager des Störtebeker-Cups. Dabei wurde er Zeuge folgender Worte:
    “Wo warste gestern?”
    “Ich hatte schon fast überlegt zu kommen, dann aber doch nicht.”

    Senftenberg mußte in sich hinein schmunzeln, hörte er doch genau die Worte von den Frauen in seinen frühen Liebesnächten, wenn er sich besonders viel Mühe gegeben hatte…

    [KSGC 2013/2014] Prolog

    Und schon ist der Prolog Geschichte, das erste Scharmützel der Saison ist geschlagen. Tapfer stritten die Mannen im Duell, aus dem jeweils nur einer siegreich hervorgehen kann. Hart im Umgang mit sich selbst und dem Material, wurden auch die härtsten Prüfungen mit Bravour -und trotz partieller Nachtblindheit und Orientierungslosigkeit- bestanden. Doch neben der Härte gegen sich selbst und andere muß auch Fortuna im Bunde sein, um den Sieg erringen zu können. Und dieses Quäntchen mehr Glück, gepaart mit einem unglaublichen Zug an der Flasche, hatte Stefan.

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! ‘[KSGC 2013/2014] Prolog’ weiterlesen …

    Immerzu im “IMMA UFF”

    Donnerstag, kurz vor sechs, 2 Stunden vor Sonnenaufgang. Didi A. Senftenberg bekämpft seine senile Bettflucht mit einem Schultheiss. Ist doch egal, ob man vor dem Morgengrauen das erste oder das letzte trinkt. Außerdem muß er sich auf die Zeitumstellung vorbereiten, dieses Jetlag ist jedes Mal furchtbar. Leider weiß er nie, wie die Uhr verstellt wird, das macht die Sache unnötig kompliziert. Er steht auf, nimmt die letzte Münze und steckt sie in die Jukebox. 5:59. “It’s Only Rock ‘n Roll…”
    “But I like it, like it, like it, yes I do!”

    EISENSCHWEINKADER | Immerzu im IMMA UFF imma uff1 Immerzu im IMMA UFF ‘Immerzu im “IMMA UFF”’ weiterlesen …

    [KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark icon ksgc [KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark Der kalte Herbstwind peitscht prächtig bunte Blätter durch die Luft und das kurze Hemd ist der dicken Kutte schon lange gewichen. Noch sind die Wege und Felder nur nass, doch bald wird Eis die Landschaft bedecken und Schnee auf Wiesen und Wassern liegen. Einsamkeit und Kälte bestimmen Wald und Flur.
    Wie jedes Jahr ist dies die Zeit der Unentwegten. Während die meisten zur Mittagszeit in der geheizten Küche sitzen, veranstalten sie Jagden und fechten Kämpfe aus. Sie treffen sich in den entlegensten Ecken und messen ihre Kräfte. Die Parks im Häusermeer sind ihr Revier.

    Doch bevor das Spiel beginnt, soll traditionell der Prolog das Bevorstehende vorbereiten. Getreu dem Motto “Immer neu, immer anders” gilt es auch dieses Mal, im Dunkeln der Nacht bei einem ersten Säbelwetzen, die Schnellste oder den Schnellsten unter uns zu ermitteln. Das klassische Duell eins gegen eins kennt nur Gewinner und Verlierer, Sieger und Gehängte.

    Zeitpunkt: 25.10. um 18:00
    Treffpunkt: Blankensteinpark (Säulengerüst auf dem alten Schlachthof)
    Hinweis: die Wettkampfpferdchen sollten hinreichend Beleuchtung aufweisen

    Die weiteren Termine des Klaus-Störtebeker-Gedächnis-Cups:
    1. Lauf: Samstag, 16.11.
    2. Lauf: Samstag, 14.12.
    3. Lauf: Samstag, 18.01.
    4. Lauf: Samstag, 15.02.

    Kartenansicht: ‘[KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark’ weiterlesen …

    Hamburg-Berlin passiv

    Didi A. Senftenberg sitzt in einem Weddinger Bierlokal, als er Zeuge eines am Nebentisch geführten Gespräches wird. Sei es seiner leichten Schwerhörigkeit und seiner Liebe für Marschmusik geschuldet, sei es seine Berkiner Unbekümmertheit, sei es seine Vorliebe für exotische Frauen: als er die Worte “Hamburg” und “fahren” hört, mischt er sich ein.
    Mit einem frischen Schultheiss in der Hand steuert er auf die winzige freie Tischecke zu und begrüßt die dort sitzenden Gäste mit den Worten: “Wann gehts los? Ich bin aber sowas von dabei!”
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    Hamburg – Berlin aktiv

    EISENSCHWEINKADER | Hamburg   Berlin aktiv  Hamburg   Berlin aktiv

    Seit 23 Jahren ist es möglich, zwischen den Hauptstädten zu fahren. Seit 13 Jahren veranstaltet, wenig betreut und das ist excellent so. So excellent wie der www.audaxclub-sh.de

    Wir starten von der Hauptstadt der Liebe im Dunkeln und munkeln von Feuchtgebieten. Die sind des Nachts etwas ausgeblieben, recht nüchtern stehen Teile des Eisenschweinkaders bei ihren Stahlrädern. Zum ersten Mal komplett auf Stahl, aus Stahl. Das ist auch der Grund, warum Twobeers nicht mit darf. Er hat Titan in der Schulter. Die Regeln sagen, Zahngold ist ausgeklammert, andere Implantate nicht. Etwas grenzwertig sind die Karbonspeichen in einem Vorderrad. Auch Alufelgen sind nicht gerne gesehen, doch liegt das Herstelldatum vor der Grenzöffnung 1989.
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    Herkules ging es am Arsch vorbei!

    An einem warmen Herbstmorgen des Jahres 2013 saß ich auf dem Balkon vor meiner Penthousewohnung und frühstückte. Es duftete nach frisch gebrühtem Alamid-Kaffee, Jamón Ibérico und geröstetem Brot. Zwischen den Orchideen flatterten Kolibris, aus dem Tivoli klang die 89er- Aufnahme der Wiener Philharmoniker von Bruckners 7. Symphonie und die Kolumne von Dr. Dr. Rainer Erlinger animierte mich dazu, ein Zwischenrésumé über den Lauf meines Lebens zu ziehen. Das Schicksal hatte es gut mit mir gemeint. Während ich den Geist über die bestellten Felder meines Wirkens streifen ließ, entdeckte ich … einen Kornkreis! Eine kahle Stelle! Ärgerlich zerknüllte ich die Brüsseler Spitze meiner Serviette und eilte in die Bibliothek. Nachdem sich meine Augen an das Halbdunkel gewöhnt hatten, zog ich eine Deutschlandkarte aus ihrem ledernen Köcher und breitete sie auf dem alten Mahagoni des Stehpults aus, der einst William Bligh so gute Dienste geleistet hatte. Rastlos zog mein Finger auf dem Pergament seine Bahnen, um dann in der Mitte zu verweilen. Natürlich! Es war so leicht. Ich eilte sofort in den Salon und holte mir Darkdesigner auf das Interface. Es bedurfte nur weniger Worte, um uns zu verständigen. Darki ließ den Learjet betanken und ich eilte in den Keller, stopfte das Bike in den Bertone und kurz darauf trafen wir uns in Göttingen. Nun kann die Geschichte nicht so weiter gehen, ohne mich ohne Not in den Verdacht der Schummelei zu bringen(Treue Leser wissen, dass der ESK nicht nur gefürchtete Zweiradrecken hervorgebracht hat, sondern auch Barden, die die Heldentaten angemessen mit einigen Münchausenkunstgriffen für die Nachwelt aufarbeiten). Der geneigte Leser möge sich vorstellen, dass ich den Wagen für ein angemessenes Salär in einem bewachten Parkhaus in einem klimatisierten Zelt zwischenlagern ließ und Darki den Learjet in Kassel-Calden landen ließ, um die letzten Kilometer mit dem ICE zurück zu legen. Wir trafen uns auf dem Bahnhofsvorplatz. Darki baute sein Reiserad zusammen und schickte dann ganz professionell dessen Reisemäntelchen per Post zurück nach Frankfurt. EISENSCHWEINKADER | Herkules ging es am Arsch vorbei!  Herkules ging es am Arsch vorbei! ‘Herkules ging es am Arsch vorbei!’ weiterlesen …

    33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup

    Ein Bericht von DerSachse!

    Alles hat ein Ende – nur beim Durst verhält es sich ein wenig anders!

    EISENSCHWEINKADER | 33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup 2013 08 23   21 29 28+WvdVGC 33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup

    Ein spätsommerlicher Freitagabend, der Malocher sitzt uff ne Molle in seiner Stampe, der ambitionierte Freizeitsportler spult erst seine Trainingsrunde runter und trinkt dann sein wohlverdientes (alkoholfreies) Pils… Nur das gemeine Eisenschwein hält es ganz und gar nicht wie “Otto Normal”, sondern trifft sich im Gebüsch um den körperlichen Wettstreit mit dem hinunterstürzen des güldenen Saftes zu kombinieren.
    So geschehen am letzten Freitag des Augusts, doch alles der Reihe nach. ’33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup’ weiterlesen …

    Mal schnell durch die Alpen

    Weil beim Radfahren ja eigentlich nichts passiert und stundenlanges sinnfreies Dahinpedalieren auf Asphalt wenn überhaupt für den Pedalierenden interessant ist, kaum aber für Unbeteiligte, und daher die vom Radfahren Erzählenden gerne fantastisieren und übertreiben, um es annähernd spannend zu machen, was mir in diesem Fall ausnahmsweise fern liegt, hier meine vier Tage Radfahren in den Alpen als maximal unterhaltsames Fotobuch mit Kommentaren. ‘Mal schnell durch die Alpen’ weiterlesen …

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    III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926

    Ein Rennbericht von Jannibal aus Hamburg, dankenswerterweise kopiert. Quelle!

    EISENSCHWEINKADER | III. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926  III. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926Jörg holt mich pünktlich um 5 Uhr ab. Und unterwegs ist sogar war noch ein Kaffee möglich, so pünktlich. Wir fahren im Sonnenaufgang gegen Osten, leichter Nebel über den Feldern und Rehe überall. Sonst nichts, ist ja Brandenburg. In Oranienburg, eine Stadt oberhalb von Berlin, suchen wir nach dem Gedenkstein für Adolf Huschke. Jörg bleibt ruhig, so ein Stein kann nicht weg sein. Ist er aber in Oranienburg, denn er steht in Sachsenhausen, geht aber unter vor lauter Hinweisen an das KZ.

    Am Huschke Gedenkstein sehen wir bei der unser ersten Irrfahrt einen alten Mann stehen, bei der zweiten Suche war er weg und taucht im Rückspeigel auf. Der Geist von Huschke denken wir. Das Auto parken wir in einer Seitenstraße, wo schon ein Eisenschwein sein Material zusammenbaut. Wir legen unsere Freizeitklamotten ab und wechseln in alte Sachen und damit auch die Zeit. ‘III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926′ weiterlesen …