Bismarck statt Huschke heißt Hering statt Hechtsuppe

Von langer Hand geplant, seit Wochen im Familienkalender fest geblockt, steht da der Termin 30.08.2014 IV. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg.
Doch die maladen Körper des einst so starken ESK liegen röchelnd und müde in ihren Betten, die Zunft bröckelt, die Heldentaten verblassen. Es wird um neue Termine gerungen und nach leichteren Strecken gebettelt und das Ergebnis – Immer wieder alle elektronischen Kanäle überprüft aber das Ergebnis blieb ein einsamer freier Tag für Toni in Brandenburg.
Also das Wolltrikot übergestriffen, 2 Wurstsemmeln in die Rückentasche und los – es gibt ja noch die „Unendliche Rundfahrt“ und da war ja noch was in Pritzwalk.

EISENSCHWEINKADER | Bismarck statt Huschke heißt Hering statt Hechtsuppe 15122474846 438b9eb1e6 z Bismarck statt Huschke heißt Hering statt Hechtsuppe
‘Bismarck statt Huschke heißt Hering statt Hechtsuppe’ weiterlesen …

Hallzig Historica 2014

23. August 2014, eine Abordnung des ESK besucht die Hallzig Historica, eine ausnahmslos empfehlenswerte Veranstaltung. Gruß und Dank an die Organisatoren, Grüße an die vielen netten Leute, die wir getroffen haben.

Der ESK stellte nach Torgau RSV Wolfen die teilnehmerstärkste Mannschaft!

EISENSCHWEINKADER | Hallzig Historica 2014 ESK+Historica+1 Hallzig Historica 2014

‘Hallzig Historica 2014′ weiterlesen …

Mit der Concorde nach Amsterdam

Der diesjährige Sommerurlaub führte die Familie ins Salzkammergut, aufgrund kurzfristiger Verschiebungen mußte der sorgsam ausgetüfftelte Plan der getrennten Anreise mit verschiedenen Verkehrsmitteln und die dadurch mögliche Mitnahme mehrerer Fahrräder aufgegeben werden. So entschied ich mich für die Concorde, kann ich doch jegliche Schwäche meines Körpers auf das historische Material schieben.

EISENSCHWEINKADER | Mit der Concorde nach Amsterdam IMAG0937 Mit der Concorde nach Amsterdam
‘Mit der Concorde nach Amsterdam’ weiterlesen …

EBM Seiffen 12 Jahre später

Eines schönen Tages überredete mich mein Sachsenkumpel Fabian, ihn zu einem Rennen nach Seiffen zu begleiten. Unsere noch recht junge Radfreundschaft währt gerade mal 2 Jahre und bis auf ein paar unbedeutende Zwischensprints haben wir noch kein Rennen gemeinsam bestritten. ‘EBM Seiffen 12 Jahre später’ weiterlesen …

Erbeskopfmarathon 2014

Pfalz kennt ein jeder. Eifel auch. Taunus ist allen nicht nur als Auto ein Begriff, aber was und wo ist eigentlich der Hunsrück? Eingefercht zwischen Luxemburg, Saarland und bis zum Rhein bei Koblenz reichend, führt dieses Bergland ein schattiges Dasein.
Vielleicht waren die Bestrebungen der Landesregierung, im Hunsrück einen Nationalpark einzurichten, ein wenig auch der geringeren Bekanntheit dieses Landstriches geschuldet. Dabei lernt doch schon jedes Kind im Erdkundeunterricht: Eifel, Hunsrück, Taunus, Westwald – die vier Rheinischen Schiefergebirge.

Doch im Hunsrück gibt es eine Attraktion, die jedes Jahr aufs Neue von den Menschen in und um die Ortschaft Thalfang ausgerichtet wird: einen Mountainbike-Marathon. Im örtlichen Verein aus einer Schnapsidee gegoren, hat sich dieses Fahrradrennen etabliert, ohne jedoch seinen freundlichen und familiären Charakter zu verlieren.

Die Sponsoren kommen aus der Region, die vielen ehrenamtlichen Helfer aus den umliegenden Gemeinden, die tollen Trails und Wege sind nicht einer weiter wachsenden Teilnehmerzahl gewichen, das Startgeld bleibt moderat und der Charme erhalten. Und deshalb versucht unser Freund Darkdesigner auch jeder Jahr, seine Freunde zu animieren, am Erbeskopfmarathon teilzunehmen. Dieses Jahr folgten seinem Aufruf Darki, Lorenzo, Nic, Mischi, Flo, Frö und ich.
‘Erbeskopfmarathon 2014′ weiterlesen …

Tour de Vendsyssel – vom Winde verweht

Mein Urlaubsziel 2014 lautet Dänemark, genauer gesagt der nördlichste Zipfel von Jütland.

Ein Land platt wie eine Flunder und trotzdem haben die mal einen Tour de France-Sieger hervor gebracht. Na gut, heute weiß man aber auch warum und wieso alles so kam, wie es kam…

Die höchste Erhebung des Landes ragt gerade einmal 170,86 m über das Meer. Oder besser den Meeren, liegt das Land doch zwischen Nord- und Ostsee. Meine Reise führt mich also auf die Insel Vendsyssel-Thy und dort an die Spitze Skagen – da wo Nord- und Ostsee zusammen stoßen. Zusammen mit Himmerland und den Inseln Mors und Laeso bildet Vendsyssel-Thy die Region Nordjütland.

EISENSCHWEINKADER | Tour de Vendsyssel   vom Winde verweht  Tour de Vendsyssel   vom Winde verweht
den tilsandede kirke ‘Tour de Vendsyssel – vom Winde verweht’ weiterlesen …

InVeloVeritas 2014

Juni 2014. Der Watzl Horst aus Wien hat zum zweiten Mal zur InVeloVeritas geladen und weil uns das im letzten Jahr so gut gefallen hat, fahren wir auch wieder hin. Sieben Kader machen sich auf Weg, sieben Kader scheint eine magische Kombination, gibt es doch die 7 Zwerge, die 7 Weltwunder, 7 Tugenden, 7 Todsünden und auch die 7 Sakramente. ‘InVeloVeritas 2014′ weiterlesen …

Von Luschen und fliegenden Fischen / 1. Teil

Da Twobeers immer wenn er mich sieht rumnörgelt (er nennt es “Positiven Druck erzeugen” oder so ähnlich), dass niemand außer ihm etwas substanzielles schreibt, habe ich meine Schreiblethargie für kurze Zeit überwunden und den unten stehenden, recht sperrigen Text verfasst. Ich hoffe dennoch, das sich der ein oder andere die Zeit nimmt, um die Buchstabensuppe zu entschlüsseln. Viel Spaß dabei!

Es ergab sich in den letzten Wochen, dass ich an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden ins schöne Thüringer Schiefergebirge, genauer gesagt nach Ziegenrück fahren konnte, musste, wollte. Ich hatte um das Jahr 1982, im zarten Alter von 15 Jahren das erste Mal Kontakt mit dieser Gegend. Eine Klassenfahrt führte mich dabei nach Neuenbeuthen, in die heute nicht mehr als solche vorhandene Jugendherberge. Schon damals beeindruckte mich die bisweilen an skandinavische Fjordlandschaften erinnernde Saalekaskade. Aus irgendeinem Grund geriet diese Gegend dann jahrzehntlang aus meinem Fokus und tauchte erst um das Jahr 2001 wieder auf. Seitdem bin ich regelmäßig dort. Mit etwas Glück (Umsteigezeit in Leipzig 4 Minuten) kommt man von Berlin am Wochenende per Bahn mit einem Mal umsteigen in knapp drei Stunden nach Triptis und kann dort direkt aufsatteln.

EISENSCHWEINKADER | Von Luschen und fliegenden Fischen / 1. Teil  Von Luschen und fliegenden Fischen / 1. Teil
‘Von Luschen und fliegenden Fischen / 1. Teil’ weiterlesen …

“Zeitfahren ist eine wunderschöne Sache – wenn man anderen dabei zusehen darf.” Dirk de Wolf

Jedes Jahr das gleiche!
Anmelden.
Der Tag rückt näher und man horcht in sich hinein, um Zipperlein aufzuspüren, die einen Start verhindern könnten und als plausible Entschuldigung durchgehen würden.
Die Sieger der letzten Jahr sind allesamt verhindert, vielleicht geht ja was…
Der Startschuss fällt. Binnen Sekunden schmerzt alles, warum tue ich mir das an?
Eine halbe Stunde später, das Ziel kommt in Sicht. Nochmal alles geben.
Die Ziellinie überquert, absteigen, Luft holen.
Wie geil war das denn! Große Zufriedenheit bei den 100 Leuten vor Ort macht sich breit.

Glückwunsch an alle! Die Frauen- und Mixteams habe ich mal markiert.

Team BRC Endspurt (Christian und Martin) 28:12:00
Team Edellutscher (Andi & Sam) 28:16:00
Team Gruppetto 3 / 8bar – Max und Stefan 28:26:00
Team 2*TK ( Mitstreiter & Twobeers) 29:34:00
Team Lorenzen (Lukas & Florian) 29:38:00
Team Gruppetto 1 – Florian und gigawatt 29:40:00
Team Gruppetto 2 – Maxe und Silvio 29:58:00
Team Julius und Johannes 30:12:00
Team EMPOR Karlshorst Süd I (Wonkel/Sachse) 30:23:00
Team Rollschuhläufer (die Wade und das Tier) 30:24:00
Team YoungSters (Grobi und André) 30:27:00
Team Grobe Stolle (Mod31 / rene76) 30:28:00 auf MTB
Team “Peter und der Wolf” (Icke/PeterW) 30:54:00
Team Höllentouristen (Vortrieb / Köpenicker) 31:03:00
Team Turbine Tiri (Liszt &Julia) 31:05:00
Team KrRacing (Sprotte / Sebfritz) 31:08:00 mit Reifenpanne
Team CC Fliegen (Conny & Chrissy) 31:10:00
Team Rafaesk (Alex und Dirk) 31:31:00
Team TI Raleigh (Ampel/PDA) 31:44:00
Team Tom & Ralf 32:07:00
Team Bestagers (Ralph & Frank) 32:07:00
Team Stahl (Frö/Olli) 32:53:00
Team Göttinnen (Onkel/Speichenspinner) 32:54:00
Team Pritti Wummen ( Yvonne / Sabine ) 33:15:00
Team Adipositas (Titzy & Mete) 33:26:00 mit Fatbikes
Team strim und tuppi (Shorty und mianzi) 33:43:00
Team Ali & Yves 34:43:00
Team Stramme Waden (katrin und ines) 35:46:00
Team AT (Antonia & Tobi) 39:49:00

[19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V

Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…

EISENSCHWEINKADER | [19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V Fausto Coppi Trofeo Baracchi 1953 [19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V
‘[19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V’ weiterlesen …

Kreditkartentour 2014

“Du, ich fahr mit den Kindern Ostermontag ein paar Tage zu meiner Mutter. Mach doch was schönes, fahr eine Tour!” sagte meine Frau im Winter. Und schon setzten die Überlegungen ein, das berüchtigte Aprilwetter immer vor Augen.
‘Kreditkartentour 2014′ weiterlesen …

La Doyenne – 100e édition de Liège-Bastogne-Liège

Tradition wird groß geschrieben und ganz besonders in Belgien. Zur 100. Ausgabe des ältesten noch ausgetragenen Eintagesrennens wollten wir unbedingt mit eigener Teilnahme glänzen. Hier auf 2 Seiten unsere gesammelten Eindrücke aus 4 Tagen Lüttich:
EISENSCHWEINKADER | La Doyenne   100e édition de Liège Bastogne Liège L B L+2014+012 La Doyenne   100e édition de Liège Bastogne Liège ‘La Doyenne – 100e édition de Liège-Bastogne-Liège’ weiterlesen …

Seiten: 1 2

Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr

Eine tolle Runde bei bestem Wetter mit guten Leuten, feinste Fischbrötchen, gut gelaunte Bahnmitarbeiter. Schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.

EISENSCHWEINKADER | Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr IMAG0725 Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr
‘Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr’ weiterlesen …

Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr

EISENSCHWEINKADER | Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr icon tour Mecklenburger Seenrunde auf dem gemufften Stahlrohr Der diesjährige Tag der Arbeit muß ohne das Vergießen von Blut, Schweiß und Tränen auskommen. Schade, aber es ist so. Doch am 3. Mai werden wir die Einsatzbereitschaft unserer historischen Räder testen, stehen diese doch seit der Huschke-Gedenkfahrt verstaubt in der Ecke.

Abfahrt ist am 3.Mai um 9:10 am Bahnhof Neustrelitz. Im Anschluß gibt es ca. 200km auf Straßen und Radwegen, unbefestigte Wege sind nicht vorgesehen. Allerdings gelten sie genauso wie Pflaster als fahrbar. Ziel ist wieder der Bahnhof Neustrelitz. Wer unterwegs etwas essen oder trinken möchte, sollte was dabei haben.

Wem das zu viele Unwägbarkeiten sind, kann ja die Veranstaltung “Mecklenburger Seenrunde” buchen.

nihilo nisi duro

EISENSCHWEINKADER | nihilo nisi duro nihilo+nisi+duro nihilo nisi duro

Ursprünglich wollte ich als Sonntagsfahrer gemütlich schnöde Runden zur körperlichen Erbauung in tausendfach befahrenen Terrain abspulen. Das Kadernetz förderte aber eine vielversprechende Unternehmung zutage. Empor Karlshorst schickt sich an, die Brandenburger Mark fernab jeglicher Zivilisation bis nach Frankfurt an der Oder zu durchstreifen. ‘nihilo nisi duro’ weiterlesen …

Auf eine Gose nach Leipzig

7:50 Nordbahnhof. Die S-Bahn kann nicht fahren, Notarzteinsatz auf dem Gleis, die S-Bahn vorher haben Rifli und ich noch fahren sehen, als wir die Tickets kauften. Also per Rad nach Potsdamer Platz, dort wendet eine Bahn außerplanmäßig und wir erreichen pünktlich Buckower Chaussee.

Toni hat sich einen Krankenschein besorgt und ist damit entschuldigt, leider hat er auch den Routenplaner. So fahren wir auf die altmodische Art und Weise, ausgerüstet mit einer Karte vom ADAC 1:200.000. Wir finden die Nebenstraßen trotz des Nebels, vor der angekündigten Sonne und Wärme ist nichts zu spüren. ‘Auf eine Gose nach Leipzig’ weiterlesen …

Wadenteddy im Wind

Da mir der Donnerstag für eine erste Sonnenrunde mit den Herren vergönnt blieb, war ich doch froh, mittels eines Kuhhandels mir doch wenigstens den Freitag für eine ausgiebige Schmalspurrunde bei frühsommerlichen Temperaturen zu verschaffen. Im Groben sollte es über Fürstenwalde die Spree entlang nach Beeskow und einem südlichen Schlenk über Münchehofe und Prieros zurück nach Berlin gehen.

‘Wadenteddy im Wind’ weiterlesen …

Auf ein Bierchen nach Torfhaus

EISENSCHWEINKADER | Auf ein Bierchen nach Torfhaus  Auf ein Bierchen nach TorfhausEs ist Donnerstag, Markus und ich sitzen in einem Mietwagen mit der Robbe drauf und kurven durch Berlin. “Kommste morgen mit in den Harz, Mountainbiken? Schierke sagt 15°C und Sonnenschein.” Ich überlege. Neeja, die Arbeit und überhaupt war mein Kopf an diesem Morgen noch wenig entscheidungsfähig. Markus bohrt zwei Stunden später nach. “Und, hast’es dir überlegt?”. “Hab’ ich nicht, aber ja, lass uns fahren!”. Wir haben noch Frö überredet und so war Markusens privates Vierrad effizient gefüllt. Freitagmorgens um 0700 wurde die Karre beladen und ab ging’s auf die Autobahn. ‘Auf ein Bierchen nach Torfhaus’ weiterlesen …

Manche Tage sind nicht so gut….

5:00, der Wecker klingelt, beschwingt verlasse ich das Bett und freue mich auf einen Arbeitstag, der mich hoffentlich schnell zu einer sonnigen Feierabendrunde entläßt.

5:25, ich setze mich auf das Rad und bemerke ungewohntes, der hintere Reifen ist platt. Ist der gestern geflickte Schlauch also doch nicht richtig dicht, nicht weiter schlimm, nehme ich ein anderes Rad. Ab in den Keller, das Geländerad genommen, fahr ich heute nachmittag eben etwas im Grunewald. Auch bei diesem Rad ist etwas wenig Luft, normal bei Latexschläuchen. Ein paar hundert Meter bis zur Tankstelle, der Kompressor macht seinen Job, ich rolle zufrieden Richtung Werkbank.

5:50, ich werde durch einen lauten Knall aus meiner morgendlichen Meditation gerissen, gleichzeitig fängt das Hinterrad an zu poltern. Nicht weiter schlimm, das Hinterrad ausgebaut, ein Griff unter den Sattel, wo der Ersatzschlauch lagert. Lagern müßte, denn die Tasche mit dem Ersatzschlauch hängt am anderen Sattel (Ich wechsele Sattel und -stütze, wenn ich, wie vorgestern, mit Kinderanhänger unterwegs bin). Nicht weiter schlimm, denke ich, kaufst du in der Mittagspause bei der Fahrradapotheke um die Ecke eben einen überteuerten Schlauch und hast noch einen schönen Nachmittag.

6:05, ich erreiche schiebend den Berliner Hauptbahnhof, schlängele mich durch die umliegenden Baustellen, kaufe Tickets für mich und das Rad. In der nur 2 oder 3 Minuten verspäteten Bahn habe ich die Muße, das Hinterrad genauer in Augenschein zu nehmen. Der Mantel hat einen langen Schlitz an der Flanke, da hilft ein neuer Schlauch auch nicht weiter….

Insgesamt kein schöner Morgen, doch bin ich froh, nicht mit zerfetztem Reifen bei einem Nightride im Wald verscharrt zu werden.

Der Ruf, der Respekt und die Routine

“Hey, auf der Krone wird gemunkelt, Du hättest über den Winter mehr Kilogramm als Kilometer gemacht. Cheers, Oleg”

Bamm, der Haken saß. Kam aus dem Nichts und hätte ich nicht gesessen, dann… doch so wackelte nur die nicht mehr zu übersehende Leibesfülle noch eine Weile nach. So weit ist es also schon gekommen? Du dienst mittlerweile nur noch als Randnotiz in der Rubrik “Panorama” oder “Leute” oder “Was macht eigentlich”, wenn der Zug der aktiven Sportler laut parlierend wie an jedem Wochenende ihre Runde dreht? Nichts ist geschwätziger als eine Gruppe bunt gekleideter Kerle auf Rennrädern bei Bummeltempo, kein Kaffeekränzchen betagter Damen kann da mithalten….

“8.März, wir fahren an die Ostsee, wer kommt mit?” ist die nächste erhaltene Nachricht. Eine Gelegenheit, sich mal wieder bei bestem Wetter der jugendlichen Konkurrenz zu zeigen. Eine Taktik muß her. Weder kann der Diesel noch hoch genug drehen, noch reicht der Tankinhalt, um auf der gesamten Strecke Eindruck zu hinterlassen.

8. März, 6:20, die Straßenlaternen gehen aus. Von Gesundbrunnen geht es nach Oranienburg, wo insgesamt 17 Leute sich zum Startphoto aufreihen. Der routinierte alte Mann sieht wohlwollend die Hochprofiler, die Kunststoffrahmen, die ausgemergelten Leiber. Er weiß, Seitenwind auf der langen Strecke, die Kälte am Morgen, die Angst ums Material sind Trümpfe, die er ausspielen wird. Er selbst ist auf altem Stahl unterwegs, so kann jede Schwäche des Fahrers auf das nicht mehr zeitgemäße Material geschoben werden.

EISENSCHWEINKADER | Der Ruf, der Respekt und die Routine Concorde Der Ruf, der Respekt und die Routine
6:20 in Berlin

Zitternd vor Kälte macht sich der Zug auf den Weg, der alte Mann braucht keinen neumodischen Wegweiser, er ist die Strecke schon oft gefahren und setzt sich an die Spitze. Eine dicke Lage Bioprene schützt seinen Körper vor der morgendlichen Kühle, das vertraute Gefährt nimmt lautlos Geschwindigkeit auf. Bis Lychen würde er die Gruppe begleiten, für gute 2 Stunden sollte der Sprit reichen. Er zeigt sich oft im Wind, immer mit neuen Passmännern. Niemals bittet er darum, aus dem Wind gehen zu dürfen, stets überläßt er das den anderen.

Kurz vor Lychen zeigen sich erste Abnutzungserscheinungen, ein Mitfahrer ist unterzuckert oder fährt im Tunnel oder ist einfach unaufmerksam. Jedenfalls kommt es zu Unruhe und ein Sturz wird nur knapp vermieden. Die ersten 2 oder 3 Höhenmeter müssen überwunden werden, der Passmann bettelt mit Blick auf das Feld um Reduzierung der Geschwindigkeit, ein Lächeln huscht über das gefurchte Gesicht.

Lychen. Schosse und ich verabschieden uns von der Gruppe und wünschen ihnen eine gute Weiterfahrt, wir selbst genehmigen uns ein zweites Frühstück, bevor wir -geschoben vom Rückenwind- wieder gen Berlin fahren. Pünktlich zur angekündigten Stunde erreichen wir Oranienburg und genießen Ruhe, Sonne und Hefeweizen beim ehemaligen Fährmann am Grabowsee. Die Gruppe müßte mittlerweile in Anklam sein, wie wir später erfahren, gab es noch einen Zwischenfall.

Die ersten Mails trudeln über die Verteiler ein.
“Hallo! Fährt heute jemand im Norden, so gegen 10 oder 11 eine Tour? Oder hätte Lust eine leichte Runde zu drehen ? (Ca. 60km, 32er Schnitt) Start in Pankow? ”

32er Schnitt und leichte Runde? Zufrieden nimmt er noch einen Schluck, für ihn ist die Welt in Ordnung…

S.F.D.W. 20.2.2014

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 icon sfdw S.F.D.W. 20.2.2014Und wieder sind viele Tage ins Land gegangen. An diesem Donnerstag heißt es mal wieder Saufen für den Weltfrieden.

Anstoß: 20:00 in der Tiergartenquelle

Da das Schönste am Sport der Durst danach ist, fahren besonders Durstige 18:00 ab Schmetterlingsplatz.

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 TGQ S.F.D.W. 20.2.2014

Tagesordnung:

  • Akkulaufzeiten und -ladestände und deren Einfluß bei Geländefahrten
  • Maßhaltigkeiten von historischen Sattelstützen und Rahmen
  • Die Vereinskasse als Großbank – ein Geschäftsmodell?
  • [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar icon ksgc [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar Die Segel sind gesetzt und der Wind bläst zum Angriff in der letzten Schlacht dieses Winters. Und auch wenn die kalte Jahreszeit uns noch garnicht so streng in seinem Würgegriff hatte und der schmelzende Schnee in den Parks die nasse, dreckige Erde zum Vorschein bringt, der Kampf um die ersten Plätze wird verbittert wie nie, geht es doch um nichts anderes als den Gesamtsieg.
    Obhut für dieses Schauspiel bietet die kleine aber feine, grüne Oase namens Anton-Seafkow-Park. Landet pünktlich an, an den Gestanden dieses hügeligen Kleinods, denn nach der schnellen Hatz wollen wir den Sieger und auch alles andere Erdenkliche zünftig begießen. Eine warme Messe, Imbiss und Getränke bietet wiedermals eine in der Nähe gelegene Gaststube.

    Zeit: Samstag 15.02.2014, 12:30Uhr
    Treffpunkt Rennen: Anton-Seafkow-Park
    Treffpunkt für danach: Gaststube in der Kleingartenkolonie hinter der Oderbruchkippe (ca. 14:00)

    EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar  [KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar

    [KSGC 2013/2014] – 3. Lauf Tiergarten

    Ein Aufschrei war zu hören durch die neujährliche Stille, in der die Hauptstadt der Freibeuter und Ganoven lag. Der Schatz des legendären Störtebeckers ward auch nicht im vergangenen Jahr geborgen, sämtlichen schlechten Vorsätzen zu trotz. Die tapferen Männer und Dernen gaben sich aber nicht entmutigt, sondern segelten durch die milde Brise des Jännermorgens. Eigentlich sollten sich bereits Eiskrusten auf den Säbeln und Degen der Tapferen befinden, doch durch eine Fügung des Schicksals war der Beutezug durch milde Temperaturen begleitet. In der Ferne zeigte sich ein neues Eiland welches es zu durchpflügen galt. Das Tiergartengewässer mit der Brücke der Verdammten würde sich als idealer Ankerpunkt eignen, gegen Samstag Mittag,(18.1.2014 12.30) Uhr würde man dort anlanden. Und dann auf zum nächsten Versuch, auf der Suche nach dem Schatz des Kapitäns…zur Freude oder zum Wahnsinn, dies wird sich noch zeigen.

    Schafsrichter entschärft

    Mc Pomm und Brandenburg sind leer, kein Funkverkehr, nur Bahnverkehr. So erreichte mich die Hiobsbotschaft erst kurz vor dem Start: 2beers leidet unter drastisch Gesundheitsverlust. Natürlich werden von versammelter Kaderstärke sofort einige Ferndiagnosen gestellt. Von einer Rettungsfahrt wird abgesehen, obwohl die Lage sehr ernst ist, wohl war ein Bier schlecht, aber das ist halt nicht Twobeers. So fehlt heute der Schafsrichter, doch was wäre der Kader, wenn es nicht weitere extrem kompetente „Mitstreiter“ geben würde.

    EISENSCHWEINKADER | Schafsrichter entschärft  Schafsrichter entschärft
    ‘Schafsrichter entschärft’ weiterlesen …

    Dresden sehen und sterben …

    Wer zur Adventszeit Glühwein im radsportlichen Umfeld will, fährt entweder den KSGC in Berlin mit oder macht sich auf in die sächsische Landeshauptstadt Dresden und wohnt dem legendären Glühweinrennen bei. Der Aufruf von Rob löste bei Rifli Erinnerungen aus, die 10 Jahre her sind. Und der Sachse, der dieses jeden 2. Advent wiederkehrende Ritual noch nicht kannte, reihte sich in die kleine Riege der Frühaufsteher ein, um gemeinsam den Weg von Ruhland nach Dresden zu bestreiten. ‘Dresden sehen und sterben …’ weiterlesen …